Facebook Konto gesperrt - Was jetzt? (Ratgeber)

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Was tun, wenn das Facebook Werbekonto oder Konto gesperrt ist? Woran liegt es, wenn das Facebook Konto gesperrt ist? Und wie kann man das Facebook Konto wieder entsperren? Ja, Facebook kann dein Konto sperren und manchmal ist es dann schon zu spät.

 

Deshalb versuche Kontosperrungen im Vorfeld zu vermeiden und lerne, wie es zu Facebook Kontensperrungen kommt.

 

Facebook Kontensperrung vermeiden, was meine ich damit? Was ich sehe: Ganz oft fangen Leute damit an Facebook Werbung zu schalten, mit Facebook oder mit Instagram. Und nach wenigen Tagen wird auf einmal das Konto gesperrt und die Leute wissen überhaupt nicht warum und weshalb. Ich möchte dir hier in diesem Beitrag einmal erklären, dass du dein Business Manager und dein Werbekonto pflegen musst, weil du ansonsten auf jeden Fall in die Kontosperrung gerätst.

Fehler Nummer 1: Du schaltest Werbung von deinem Profil

Fehler Nummer eins ist: Du schaltest deine Werbung über dein Profil, d.h., du benutzt den “Beitrag bewerben” Button, den du bei dir in Facebook siehst, anstatt auf business.facebook.com zu gehen.

Wenn du deine Werbung nicht über den Business-Manager schaltest, dann erkennt Facebook dich nicht als Unternehmen an. Risiko für dich ist, wenn es zu einer Sperrung kommen sollte, kann es sein, dass dein gesamtes Profil gesperrt wird. Und du es vielleicht auch nicht wieder bekommst. D.h.: Du solltest unbedingt dein privates Profil von dem Business Manager trennen.

 

Erstelle dir ein Business Manager Konto, bevor du den ersten Cent an Werbung ausgibst. Oft hast du schon ein Werbekonto, das ist insbesondere dann häufig so, wenn du vielleicht mal auf den Beitrag bewerben Button geklickt hast oder in Instagram auf “hervorheben”.

Dann passiert nämlich folgendes: Facebook lege dir ein Werbekonto auf dein Profil an. Das ist aber in jedem Fall riskant. Deswegen sieh davon ab. Wenn du das bereits gemacht hast, gehe auf Business.facebook.com registriere dich mit einem Business Manager dort. Dann hast du Schritt eins zu deiner Kontopflege schon erreicht

 

Schalte nur Werbeanzeigen über den Facebook Business Manager. Diesen erreichst du unter business.facebook.com.

Fehler Nummer 2: Du füllst deine Unternehmenseinstellungen nicht aus

Wenn der Business-Manager angelegt ist, gibt es dort einen wichtigen Punkt, der sich Unternehmenseinstellungen nennt.

Und dieser Punkt ist häufig bei vielen überhaupt nicht ausgefüllt. Da fehlt die Adresse, der korrekte Name, der Name des Unternehmens, die Umsatzsteuer ID und und und. Das sind aber alles Faktoren, die Facebook insbesondere bei Spam-Meldungen oder wenn deine Werbeanzeigen kritisch betrachtet werden, mit einbezieht. 

 

Facebook schaut sich an: ist das eine GmbH, ist das ein Unternehmen, ist alles richtig ausgefüllt, kommt die Person aus Deutschland usw. Das ist ganz ganz wichtig. D.h. fülle auf jeden Fall deine Unternehmenseinstellungen im Business Manager komplett aus. Und hab alles wirklich aktuell. D.h. die E-Mail-Adresse und allle anderen Informationen sollten immer aktuell und korrekt sein.

 

Halte deine Unternehmensinformationen in deinem Business Manager immer aktuell.

Fehler Nummer 3: Zu schnelle Budget-Erhöhung oder Zahlungsmethode ändern

Punkt drei: Was ich dann sehe, ist, dass die Leute mit dem Budget zu schnell hochgehen und/oder ihre Zahlmethode ändern. 

Du musst das so sehen, Werbung bei Facebook ist ein Kredit, Facebook gewährt dir ein Kredit. Die verkaufen dir diesen Werbeplatz, und sagen: Pass auf, schalte erst mal deine Werbeanzeigen, ich gewähre dir diesen Kredit und rechne das dann später mit dir ab. 

Hier gibt es hier einen Algorithmus, der lernt. Du startest bei Facebook bei null, d.h. du hast in der Regel 25-30 € Tageslimit. Das bedeutet deine erste Werbeanzeige wird nach circa 25-30 € das erste Mal abgebucht. Vielleicht ein bisschen weniger vielleicht ein bisschen mehr. Das ist immer individuell von deiner Bonität abhängig. D.h. wenn du an Tag 1 zum Beispiel 100 € Werbung machen wollen würdest, würde das überhaupt nicht funktionieren. D.h. die ersten 300, 400 oder sogar 500 € auf dem Werbekonto dienen vorrangig dazu, nicht dir zu helfen, sondern Facebook zu verstehen geben: Bist du solvent, zahlst du deine Verpflichtungen und was passiert eigentlich mit dem Werbekonto im Allgemeinen. 

 

Deshalb: Einer deiner größten Fehler wäre es jetzt, vor den 500 € “Vertrauensbudget”, die Zahlungsmethode zu wechseln oder dass die Zahlungsmethode, die du angegeben hast, nicht gedeckt ist. Zum Beispiel bei PayPal ist es nicht abbuchbar, bei der Kreditkarte ist das Limit erreicht oder du hast bei deinem Kreditkarteninstitut nicht angegeben, dass jetzt regelmäßig kleine Beträge von Facebook angefordert werden.

 

Wenn nämlich ein Zahlungsrückläufer kommt, geht das Konto in aller Regel in die Sperrung. Das musst du unbedingt vermeiden, suche dir da auf jeden Fall eine Kreditkarte, die genügend Limit hat und die du vielleicht auch nur dafür benutzt. 

Du musst jetzt deine Kreditkarte anlernen plus du musst Facebook anlernen, dass das ganze mit dir reibungslos funktioniert. 

Das Limit erhöht sich dann, in der Regel, wenn alles funktioniert. D.h. das Konto konnte belastet werden, wirst du nach 3-4 Tagen ungefähr das dreifache ausgeben können, d.h. circa 75 € am Tag. Also stelle immer sicher, dass genügend Geld abgebucht werden kann.

 

Was du machen kannst, ist, dass du deine Kreditkarte vorab mit Guthaben auflädst. Wenn du also weißt, dass du auf Facebook Werbung machen möchtest, lege 500 Euro auf deine Kreditkarte an. Damit auf jeden Fall sichergestellt ist, dass Facebook das Geld abbuchen kann.

Der nächste Schritt, der wichtig ist, ist, dass nach ungefähr 5000 €  das Konto manuell geprüft wird. Das ist also kein Zeitraum, sondern je nachdem wann du angefangen hast nach ungefähr 5000 € schaut bei Facebook jemand manuell auf dein Werbekonto. Diese Person schaut sich deine aktuellen Werbeanzeigen und deine abgelaufenen Werbeanzeigen an.

Hier ist es wichtig, dass du deinen Business-Manager sauber hältst. Denn wenn bei den abgelaufenen Werbeanzeigen Werberichtlinien Verstöße dabei sind, dann kann das geahndet werden und dein Werbekonto kann gesperrt werden..

Ergebnis

Wenn du diese Schritte beachtest, hast du einen großen Schritt in Richtung eines sicheren Werbekontos gemacht und eine wichtige Grundlage gelegt, falls es zu Beanstandungen deiner Werbeanzeigen kommen sollte.

 

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